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Küsnacht im Frühsommer 2001 Liebe TRILOGOS Freunde "Alles neu macht der Mai" .... ertönte die Stimme aus dem TRILOGOS Sekretariat. Auch unsere Website treibt neue Blüten. Der TRILOGOS Club begann sein 5. Vereinsjahr mit neuen Vorsätzen. Die ergänzenden Einzelveranstaltungen der Schule beleben unsere kreative Werkstatt: "Focusing", "Kommunikation", "Spielraum - Ausdruckspiel aus dem Erleben" usw. verhelfen dem einen zum inneren "Frühjahresputz", dem anderen zum regelmässigen seelisch-geistigen Konditionstraining ... Was die Schulung der "Spirituellen Medialität" betrifft, gibt es zu meiner Freude immer mehr kleine mediale Übungsgruppen. Nebst den von TRILOGOS geprüften medialen Übungsleiterinnen in Küsnacht/ZH oder Bern arbeiten Interessierte - unterstützt von meinem Lehrbuch "Der sinnliche Draht zur geistigen Welt" - in Deutschland, Österreich, ja sogar in Russland, neuerdings auch in Brasilien an der Entfaltung der Seelensprache. Haben Sie, lieber Leser, liebe Leserin, Ihre eigenen medialen Anlagen auch schon bewusst kennen gelernt? Die Ursprache, die Sprache unserer Seele ist genau so lernbar, wie unsere Muttersprache. Ich wünsche Ihnen eine gute Reise auch auf Ihrem Weg und einen schönen Sommer.
Alles neu machte der Mai - Gruss aus dem Sekretariat
Die Ecke des Club Präsidenten Liebe Mitglieder Wegen gravierender gesundheitlicher Probleme war ich während längerer
Zeit weitgehend zur Untätigkeit verurteilt und konnte nicht einmal
die Mitgliederversammlung unseres TRILOGOS Clubs vom 14.März leiten,
was ich sehr bedauert habe. Umso grösser war meine Erleichterung
und Freude darüber, dass meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
im Vorstand in den letzten Monaten die Geschicke des Vereins tatkräftig
an die Hand nahmen. Verena Fehr, Linda Roethlisberger, Gabriela Weissmann,
Heinz Hugi und als "zugewandter Ort" Heinz Oftinger haben
sich nicht damit begnügt, die laufenden Geschäfte zu erledigen,
sondern arbeiteten auch sehr kreativ an der Entwicklung unseres Vereins. Bis dahin sende ich Ihnen allen meine besten Grüsse und wünsche
Ihnen vor allem schöne Sommerferien.
Neues aus dem TRILOGOS Club
Zum ersten Mal in der Geschichte des Clubs wird im Oktober eine Veranstaltung in Bern durchgeführt. In Zukunft sollen auch in anderen Regionen Club Abende angeboten werden. Ab Sommerferien 2001 sind die Eintritte vielen dieser Abende für Clubmitglieder frei. Im November ist ein Fondueabend in der Blüemlisalp ob Herrliberg geplant. Ein Adventsbrunch im Dezember wird das Club Programm ebenfalls bereichern. Mit diesen Anlässen möchten wir der Geselligkeit und dem fröhlichen Beisammensein mehr Zeit einräumen, gilt doch Lachen als eine der besten Lebensenergie. Aus diesem Grunde ist, ebenfalls im November, ein Club Abend mit dem Thema: "Humor- schwarz oder weiss?" gewidmet. Wussten Sie, dass die Clubmitglieder ihre Werbeunterlagen, wie Flyers etc., ab sofort im Clubraum in Küsnacht auflegen können? Für Menschen, die gerne dem Rhythmus der Natur folgen, gibt es die TRILOGOS Erlebnisferien, dieses Mal wieder in Südtunesien. Details zu den obigen Veranstaltungen sowie zu dem vielfältigen Programm des TRILOGOS ersehen Sie aus dem Veranstaltungskalender www.trilogos.ch Möchten Sie sich über Details den TRILOGOS Club betreffend informieren, neue Ideen einbringen, oder selbst einen Clubabend gestalten, melden Sie sich bei den Vorstandsmitgliedern, Gabriela Weissmann, Tel. 01 926 26 96 oder Verena Fehr, Tel. 01 923 24 04
Zwei "Flashs" aus medialen Beratungsstunden mit Linda Roethlisberger Mein lieber Freund und Geschäftspartner O.A. starb am 4.12.98 bei einem tragischen Flugzeugabsturz in Linz. Für mich brach eine Welt zusammen, da ich per 1.1.99 bei ihm, meinem Mentor, die neue Stelle angetreten hätte. Das Folgejahr wurde für mich enorm schwierig, weil ich merkte, dass ich irgendwo anders einen Neubeginn machen müsste. Dies führte mich auf Umwegen im Sommer 99 zu TRILOGOS. Nach einem sehr aufschlussreichen Gespräch mit Linda Roethlisberger kam mir der Gedanke, ein Buch von ihr zu kaufen. Gesagt, getan. Nach ca. 3 Stunden erhielt ich vom TRILOGOS Sekretariat einen Anruf: "Herr Schluchter, wir haben eine Widmung in Ihrem Buch". "Ist doch schön" sagte ich. Dann: "Nur ist sie nicht für Sie!" Beim Öffnen des Buches fuhr es mir kalt den Rücken hinunter. Die Widmung war für I.A., die Witwe des Verstorbenen... Zufall oder zu-ge-fallen? Für mich auf jeden Fall ein Wink von meinem verstorbenen Freund, dass ich auf dem richtigen Wege bin ...
"Haben Sie mit fünf Jahren ein einschneidendes Erlebnis gehabt?" Diese Frage lässt mich zurückdenken, ich suche nach Erinnerungen, Bildern,... komme aber zu nichts Konkretem. "Sie müssen in dieser Zeit......" Frau Roethlisberger hilft mir thematisch auf den Sprung. Ja, diese Angaben machen eindeutig Resonanz in mir, zwar war das altersmässig etwas später, doch sehe und vor allem fühle ich ganz klar ein Erlebnis, das mir damals richtig zu schaffen machte. Nach dem Tod meiner Grossmutter wurde ich - sozusagen zur Entlastung meiner Eltern - in ein Ferienlager nach Wengen geschickt. Ich fühlte mich dort emotional völlig abgehängt, die einzige Person, die ich kannte, war eine Schulkollegin, mit der ich im Schulalltag aber herzlich wenig Kontakt pflegte und - das war besonders schlimm - das Lagerleiter-Ehepaar war mir zutiefst unsympathisch. Alles kam mir kalt, unsensibel und herzlos vor - kurz, ich hielt es dort einfach nicht aus und bedrängte meine Eltern telefonisch so sehr, dass sie mich nach ein paar Tagen heim holten. Ein Albtraum war zu Ende! Frau Roethlisbeger übermittelte mir dazu noch Impulse, über die ich auf meiner Heimreise Zeit hatte nachzusinnen. Am Bahnhof meines Wohnortes holte mich mein Mann ab: "Wir müssen unseren Sohn aus dem Skilager abholen; es ist nichts Schlimmes, aber er hat einen Snowboardunfall gemacht und sich dabei das Schlüsselbein gebrochen." Nachdem ich mich vom ersten "Schock" erholt hatte, lief mir ein kalter Schauer über den Rücken: Unser Sohn befand sich im gleichen Lagerhaus in Wengen, wie ich damals.... ein Zufall? Jolanda Roggero e-mail-Adresse: hugiro@bluewin.ch
Bewusstwerdung im Alltag von Angela Kuepper, München Viertel nach eins. Noch schnell die E-mails lesen, dann zum Kindergarten, die Jüngste abholen. "Hättest du nicht Lust, einen Artikel über Bewusstwerdung im Alltag zu schreiben?", fragt Linda elektronisch an. O weh, die Steuerunterlagen habe ich ja ganz vergessen. Muss ich heute Abend zusammensuchen. Wo ist denn wieder der Schlüssel? Eine halbe Stunde später verlasse ich den Naturkostladen, vollgepackt mit Papiertüten, mein Mädchen am freien linken Ringfinger. Es regnet in Strömen. Der Schlüssel fürs Fahrradschloss fällt runter, die Tüten weichen unaufhaltsam auf. Erinnert mich an Laotse, "Der Welt Allerweichstes...". Vielleicht könnte man da was draus machen, Linda wollte doch... "Mama, schau mal!" - "Ja, schön, Schatz." - "Die Entchen!" - "Entchen? Wo?" Tatsächlich, soeben verschwinden fünf Entküken unter einem parkenden Auto, von der Mutter weit und breit keine Spur. Was nun? Ein Karton muss her, die Enten werden eingefangen, eine Hand trägt den Karton, die andere die ganzen Tüten, kleiner Umweg zum See. Die Küken piepen aufgeregt, als sie zu Wasser gelassen werden. Selbstbewusst steuern sie eine Entenmutter mit Gefolge an, doch diese entpuppt sich als die Falsche. Ihre Jungen hacken auf die hilflosen kleinen Ausreisser ein. "Dann wohnt der Wolf beim Lamm und der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe wird sie hüten", heisst es bei Jesaja. Nein, das glaube ich so nicht. Die Erde ist ein Schulungsplanet. Wir als Menschen sind Teil davon, auch wir hacken auf die Hilflosen ein (wenn es keiner sieht), verschliessen die Augen, verdrängen, lügen, stehlen, übervorteilen. All das ist in uns angelegt, Teil unseres menschlichen Erbes, Gefäss für den Geist. Aus der Reibung zwischen dem Geist der Liebe, der sich an ein Paradies in einer anderen Dimension entsinnen mag, und den menschlichen Anlagen entstehen unsere Aufgaben hier, der Geist wird geläutert, die Materie angenommen, vergeistigt. Die nächste Stufe, das sogenannte Paradies... "Mama, da ist die Entenmutter!" Mit aufgeregtem Geschnatter werden die Kleinen empfangen. Das ist noch einmal gut gegangen. Als meine Kleine längst schläft und auch in den Nachbarhäusern de Lichter erloschen sind, finde ich ein paar Minuten Zeit für mich... Mit geschlossenen Augen male ich im Geist eine liegende Acht. Das Paradies... in der Ruhe des Geistes scheint es ganz nah. Dann kehrt Stille ein und für Sekunden ist nichts mehr wichtig. Wann immer ich diese Sekunden erlebe, den Strom meines Seins hinter all den Gedanken und Wirrnissen des Alltags gewahre, weiss ich, dass ich mich nicht in dieser Welt verliere. Was auch wie geschieht, kann mir Anlass zur Kontemplation geben und rückt in diesen kostbaren Augenblicken an die rechte Stelle. Und nicht zuletzt habe ich treue Gefährten: meine geistigen Helfer und Führer. Je konfuser der Alltag verläuft, desto klarer ihre Handschrift. Danke, Linda!
Auf unserer Website www.trilogos.ch in der Rubrik ELEMENTI können Sie Ihren Leserbrief oder persönlichen Artikel veröffentlichen. Hier ein paar Anregungen:
Die ELEMENTI Redaktion im TRILOGOS freut sich über Ihren Beitrag. Senden Sie diesen an: TRILOGOS Bergstrasse 2a CH-8700 Küsnacht e-mail: info@trilogos.ch oder linda.roethlisberger@trilogos.ch |
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