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PLATTFORM FÜR FREUNDE DER BEWUSSTSEINSARBEIT

     

Winter 2001/2002

Liebe TRILOGOS Freunde

Wenn es nebst der heutigen schulischen Bildung etwas gibt, was unserer Gesellschaft vermittelt werden sollte, ist es die innere Bereitschaft für ein lebenslanges Lernen: Die Entwicklung der Herzensbildung gibt in uns ein harmonisches Gleichgewicht zwischen «Körper-Seele-Geist».

Erleben Sie, wie sich schöpferische Impulse formen:

Das Werk im Spiegel der Wirkenden erfährt Lebensqualität und Lebensfreude.

Seelisch-geistige Entfaltung auf verschiedenen Bewusstseinsstufen wird - wie die Muttersprache - im strukturierten Gruppenunterricht der TRILOGOS «Grundschulung der Spirituellen Medialität» auch in unserem bewährten Jahreskurs gefördert. Beginn im Januar 2002.

Unser Modell «Spirituelle Medialität» ist eine Selbsterfahrungs- und Weiterbildungsform, die ursachenorientiert arbeitet, Konflikte auf eine schöpferische Weise angeht und die Fragen nach dem Sinn und das spirituelle Bedürfnis des Menschen ernst nimmt.

Wie steht es mit Ihrer inneren Fitness, der regelmässigen überprüfung Ihrer Wahrnehmung? Nutzen Sie unsere «Medialen übungsgruppen» in Küsnacht/Zürich und Bern ­ im April auch in München ­ ein unmittelbares Kontrollpodium Ihrer Intuition und Inspiration?

Nur wer sich bewegt, bewegt etwas.

Mit unseren Seminaren und Ausbildungsmöglichkeiten begleiten wir Menschen auf dem Weg, sich selbst und andere besser zu verstehen.Persönliche Supervision, verschiedene Fachkräfte und ergänzende Veranstaltungen ermöglichen eine wirkungsvolle Entfaltung des «Sinnlichen Drahtes zur geistigen Welt» an der TRILOGOS Schule.

Von ganzem Herzen wünsche ich allen heute schon einen besinnlichen Jahreswechsel! Das 11. TRILOGOS Jahr verklingt - mit diesem Brief freue ich mich, Ihnen einen Blick in unseren Veranstaltungskalender 2002 zu ermöglichen. NEU: Mediale Übungsgruppen auch in Bern.

Fortlaufende Kurs-Module (geschlossene und offene Gruppen für alle Interessierten)

Beachten Sie auch die Spezialwoche in Südfrankreich und in Küsnacht/Zürich.

Unser TRILOGOS Team sowie der TRILOGOS Club freuen sich, Sie im nächsten Jahr wieder begrüssen oder kennenlernen zu dürfen.

Allen Studenten, welche die persönlichen und schulischen Ziele in der «Grundschulung der Medialität» sowie in der «Medialen Diplomausbildung» erreicht haben, gratuliere ich herzlich. Allen anderen wünsche ich den Mut, erneut Wege ins Auge zu fassen und mit Zuversicht weiter daraufhin zu lernen.

Jetzt danke ich Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, für das uns entgegengebrachte Vertrauen und Ihre Treue.

Auf ein Wiedersehen im 12. TRILOGOS Jahr freuen sich mit den besten Neujahrswünschen

Linda Roethlisberger und das TRILOGOS Team

 

 

Es werde Licht

Helles Licht durchflutet die Gesetze der Natur,

Kompliziertes wird plötzlich einfach gesehen.

Gefrorenes, Flüssiges und Gasförmiges werden durchströmt

Vom unsichtbaren Geist in klarer Stunde.

Alle Kraft zum Leben entsteht durch Bewegung,

verwandelt Totes in Lebendiges und

die Kostbarkeiten des fliessenden Lebens werden offenbar.

Nicht suchen, sondern wahrnehmen musst du sie.

Im Einfachen hat das Komplizierte wieder Platz.

Machtvolle Kreativität bewegt die polare Welt,

alte Erkenntnisse vernetzen sich spiralförmig zum neuen ganzen.

Es werde Licht auf unserer Reise.

Linda Vera

 


TRILOGOS Schule

Aus dem Sekretariat Küsnacht-Zürich

Herrlich– das neue Jahr liegt wie ein unbeschriebenes weisses Blatt
vor uns!
Mit eurem Mitwirken werden wir es mit vielen bunten, spannenden ,
neuen, aber auch bewährten Veranstaltungen füllen:
Bitte meldet euch frühzeitig an – wir vom Sekretariat erleben es immer
wieder, dass im letzten Moment gebucht wird, was wir dann leider
nicht mehr berücksichtigen können – schade...
Geniesst die kommenden Festtage mit allen Sinnen – bis bald!

Christa Blaesi, Anita Lüthi, Françoise Zickler

 

Aus dem Sekretariat Deutschland / Österreich

Liebe TRILOGOS Interessenten,

das erste Jahr im neuen Jahrtausend neigt sich dem Ende. Viele negative Ereignisse haben in letzter Zeit die Welt erschüttert und nur wer mit dem Herzen gut sieht, wird seinen Weg vertrauensvoll weitergehen können.
Es wird immer wichtiger, eine Verbindung von spiritueller Medialität, Alltag und Wissenschaft herzustellen, die zu ganzheitlichem Denken führt, zu wirkungsvollen und verantwortbaren Lösungen.
Linda Roethlisberger und Ihr TRILOGOS Team helfen Ihnen dabei, ihre spirituelle Medialität zu entwickeln, einen inneren Wegweiser zu finden und mit Mut der Zukunft entgegenzusehen.
Rufen Sie an, wenn Sie mehr Detail-Informationen wünschen: +49 8036 30 60 93

Fühlen Sie sich angesprochen von den Impulsen zur Verantwortung des einzelnen für das Ganze. Linda Roethlisberger wird im April 2002 wieder mit Studentinnen bei uns sein. Auf Ihre Anmeldungen freut sich waltraud@heigl-s.de

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest, innere Ruhe und Harmonie, und ein persönlich erfolgreiches, glückliches Neues Jahr. Ihr TRILOGOS Sekretariat für Deutschland und Österreich


Waltraud Heigl


Selbsterkenntnis und spirituelles Wachstum im TRILOGOS

Abschluss-Prüfung «Mediale Übungsleiterin, Zertifikat 1» (Spirituelle Medialität)

Ein Bericht von Verena Fehr, Feldmeilen

Im TRILOGOS in Küsnacht fand am 17. November 2001 zum siebenten Mal eine Prüfung für das Zertifikat 1 statt, das zur Ausübung eines Medialen Übungsleiters oder einer Übungsleiterin berechtigt.
Einmal mehr war es eine Frau, Cristina Blöchlinger, Lehrerin und Erwachsenenbildnerin aus Bern, die das Grundschulungsprogramm der Medialität sowie den 1. Teil der Medialen Diplomausbildung bis zur Zertifikatsprüfung 1 durcharbeitete.


Zu diesem Programm gehörte als Grundlage das Erarbeiten des Lehrbuches der Schulleiterin Linda Roethlisberger «Der sinnliche Draht zur geistigen Welt», das Vorstellen von verschiedenen Büchern, das Halten von Voträgen sowie das Leiten von Übungsgruppen. Diese Abende mit Cristina Blöchlinger, die Vortragsthemen und die Literatur, die sie dafür auswählte, waren für alle TeilnehmerInnen eine grosse Bereicherung. Die Medialen Übungsgruppen leitete sie von Mal zu Mal umsichtiger und kompetenter. Eigenschaften, auf welche die Schulleiterin Linda Roethlisberger grossen Wert legt.


Cristina Blöchlinger begleitete die Gruppe anlässlich der Zertifikatsprüfung 1 mit einer zielgerichteten, bewusst ausgewählten Geschichte in die innere Bilderwelt. Mit wachen Blicken beobachtete Cristina die meditierenden TeilnehmerInnen, die mit entspannten Körpern und wachem Geist ihren inneren Film verfolgten. Beim anschliessenden Austauschen der Geschichten und Symbole liess Cristina viel Spielraum beim Interpretieren, so dass alle Gruppenmitglieder aufgefordert waren, auf ihre eigene Intuition und Wahrheit zu hören. Die verschiedensten anspruchsvollen Fragen der Prüfungsexperten beantwortete Cristina souverän und mit Leichtigkeit.


Die Art und Weise, wie Cristina Blöchlinger von der TRILOGOS Schule profitierte, das Werkzeug, das sie für ihre eigene Entwicklung und für das Begleiten von Gruppen mitnimmt, unterstützt Bewusstseinsarbeit und hilft, den «sinnlichen Draht zur geistigen Welt» mehr und mehr zu entdecken.



 

Studienwoche im Mai 2002: «Aura, Farbe und Klang - alles ist Schwingung»

mit Linda Roethlisberger und Cristina Blöchlinger in Ramatuelle (Südfrankreich)

Detail-Informationen anfordern: info@trilogos.ch


Ausdrucksseminare im TRILOGOS: Kommunikation I / II / III
Ein Bericht von Regula Stiefel Amans, Oberhofen


Was hat ein Seminar für Ausdruckstraining im TRILOGOS zu suchen?
Weshalb soll verbale Kommunikation ausgerechnet dort trainiert werden, wo
sonst vor allem das aussersinnliche Wahrnehmen und das Verstehen von
Mitteilungen Verstorbener im Zentrum stehen?


Je mehr TRILOGOS Seminare (Grundschulung der Medialität) ich selber besucht habe, desto klarer wurde für
mich als Kursleiterin Ziel und Zweck meiner Aufgabe.

Ich entdeckte bei Linda Roethlisberger eine neue innere Welt, die sich mir in bisher unbekannten Visionen und Bildfolgen, Gefühlen und Erlebnissen, Klängen, Gerüchen und Empfindungen darstellte. Doch wie sollte ich nun Wege
und Worte finden, die Essenz dieses neuen inneren Reichtums einem Gegenüber mitteilen zu können. Wie oft fehlten doch bereits die inneren Worte, die Gedanken, um das Erlebte, Gefühlte oder Geschehene für mich verarbeiten zu
können.Und wenn wir die Aufgabe hatten, auf aussersinnlichem Wege Kontakt zu einer anderen anwesenden Person aufzunehmen, vervielfachte sich die Schwierigkeit.

Wie weit war der Weg von der plumpen Behauptung über endlos lange Bilderzählungen bis hin zu klaren, präzisen und überprüfbaren Fragen oder zu einfühlsam subtilen und doch prägnanten Schilderungen des Wahrgenommenen.
Und immer wieder wurde mir beim Beobachten bewusst, wie sehr unsere sprachlichen Ausdrucksformen mit unserer Lebensgeschichte und unserer Persönlichkeit zusammenhängen.


Ausdruckstraining: zur Weiterbildung der Persönlichkeit


Obwohl in den Seminaren sehr individuell an eigenen Zielen gearbeitet wird, lassen sich doch verschiedene Stufen der Entwicklung ausmachen.


Im Einführungsseminar (Kommunikation I) werden einige grundlegende Prinzipien des sprachlichen
Ausdrucks vermittelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten die Gelegenheit , das eigene Ausdrucksverhalten mit seinen Stärken und Schwächen mittels Tonband- und Videoaufnahmen besser kennenzulernen. Die Gruppe und ich helfen dabei mit einfühlsamem Feedback. In kurzen Trainingssequenzen erweitert jedermann zwischendurch immer wieder seine spezifischen Ausdrucksmöglichkeiten.


Im Nachfolgeseminar (Kommunikation II)
(das auch ohne die Einführung besucht werden kann) liegt der Schwerpunkt in erster Linie auf der Kommunikation mit dem Gegenüber.
Hier lernen die Teilnehmer/innen, in vermehrtem Masse auf ihre Gesprächspartner/innen zu achten und die eigene Ausdrucksform dem anzupassen. Je mehr es gelingt, die dem Gegenüber eigene Kommunikationsart wahrzunehmen und je mehr wir uns darauf einstellen können, desto eher werden wir gehört und verstanden werden. Auch in diesem Seminar folgen sich abwechslungsweise Kurzreferate, Partnerübungen, Trainingssequenzen mit Video, Auswertung einzelner Ausschnitte der Aufnahmen und Feedback der Gruppe.


Das dritte Seminar (Kommunikation III) erfolgt im Zusammenhang mit der Schulung zur Medialen Übungsleiterin bzw. zum Übungsleiter. Hier liegt der Schwerpunkt einerseits darin, den sprachlichen Ausdruck als Meditationsleiter/in zu erweitern oder zu verfeinern. Wir verfolgen das Ziel, mit der eigenen Sprache und Körpersprache möglichst viele verschiedene Wahrnehmungs- und Kommunikationstypen anzusprechen. Andererseits wird daran gearbeitet, wie die Auswertung einer Meditation in der Gruppe geleitet werden kann. Denn auch dort, wo wir eine Äusserung einer Gesprächspartnerin oder eines
Gesprächspartners entgegennehmen, selber mit einer Antwort darauf reagieren oder das Wort an die Gruppe weiterleiten, gibt es geeignete und weniger geeignete Ausdrucksformen.


Meine Erfahrungen als Kursleiterin
Wir kennen unsere Stimme nur mit dem inneren Ohr und unsere Körpersprache nur vom Blick in den Spiegel; und daher nur von vorne und nicht in Aktion.
Es braucht deshalb immer wieder Mut, sich einmal "von aussen" anzusehen und Feedback über die eigene kommunikative Ausstrahlung einzuholen. Doch wenn wir unsere Stärken und Schwächen kennen, dann wissen wir, woran wir arbeiten können. Das Gespenst der Unsicherheit, wie wir wohl wirken, wird ersetzt durch eine neue Bewusstheit. Es ist selbst für mich immer wieder neu überraschend, wieviel Selbstsicherheit die Konfrontation mit sich selber - sofern sie liebevoll und in geschütztem Rahmen stattfindet - bewirken kann.


Regula Stiefel Amans
Universität Bern, Sekundarlehramt
Muesmattstrasse 27, CH-3012 Bern
Tel. +41/31 631 83 16 (Sekretariat)
+41/31 631 36 87 (direkt)
+41/31 631 42 10 (Fax)
E-Mail: stiefel@sis.unibe.ch


Rhythmische Körper- und Bewusstseinsarbeit

Thema: Rhythmus - Archetypen

Rhythmus lebt aus der Kraft rhythmischer Urbilder. Diese Rhythmus-Archetypen sind „Spiegelungen“ universeller Schwingungsgesetze in unserem Bewusstsein. Als verborgenes Wissen sind sie zwar in jedem Menschen angelegt; zu ihrer Entfaltung benötigen sie jedoch der Anregung und Stimulation von aussen.
TaKeTi Na-Rhythmuspädagogik - von Reinhard Flatischler entwickelt - ist ein Weg, dieses latent in uns vorhandene Wissen gezielt zu aktivieren. Mittels Stimme (Sprechen und Singen von Rhythmussilben), Schritten und Klatschen finden wir einen direkten, körperzentrierten und lustbetonten Zugang zur Welt der Rhythmus-Archetypen.
Ziel des Seminars ist, Wirkung und Kraft elementarer Rhythmus-Archetypen gleichzeitig sowohl in ihrer körperlichen als auch in ihrer seelisch-geistigen Dimension und Dynamik zu erfahren.


Diese körperorientierte Bewusstseinsarbeit eignet sich sehr gut als ergänzende Veranstaltung im Schulungsprogramm «Spirituellen Medialität» von Linda Roethlisberger.

Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

  • Datum: Freitag bis Sonntag, 20./21./22. September 2002, 9 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr
  • Kosten: Fr. 380.-
  • Leitung: Roland und Judith Gautschi-Canonica, Eltern von 2 Kindern.
    Judith Gautschi-Canonica: Studienabschluss (Lizentiat) in Germanistik. Ausbildung zur Fachlehrerin für
    organisch-rhythmische Bewegungsbildung
    (ORB Lehrweise Medau/Bern, 1987-89).
    Ta Ke Ti Na-Instrumentalweiterbildung (1997-99). Gruppen- und Einzelunterricht seit 1989.
    Roland Gautschi-Canonica: Primarlehrerausbildung; Studienabschluss (Lizentiat) in Germanistik. Ausbildung zum Physiotherapeuten. Weiterbildung zum Fachlehrer für organisch-rhythmische Bewegungsbildung (1982-84) und Ta Ke Ti Na-Rhythmuspädagogen/-therapeuten (1993-95). Advanced-Rhythm-Teacher-Training (1999).
    Eigene Praxis als Physiotherapeut in Baden (seit 1993).

Organisation TRILOGOS: Verena Porté (Tel. 01 942 07 14)


Anmeldung an: Roland und Judith Gautschi-Canonica
Kehlstrasse 33, 5400 Baden
Tel. 056 221 86 31 (privat)
056 221 56 41 (Physiotherapie/Telefonbeantworter)
e-mail: gautschican@datacomm.ch


Hinweis:

TaKeTiNa-Seminar über Pfingsten (18. - 20. Mai 2002) im Hotel UCLIVA, 7158 Waltensburg/GR


Das Enneagramm – Die 9 Gesichter der Seele

Einführungsseminar


Das Enneagramm (ennea = neun, gramm = Struktur) ist ein altes Modell der Seelenführung, das in religiösen Orden entwickelt wurde. In den 70er Jahren wurde es mit der westlichen Psychologie verbunden und ist seither weitherum bekannt geworden. Es beschreibt auf der psychologischen Ebene den Charakter, auf der spirituellen Ebene die Ego-Struktur von neun verschiedenen Persönlichkeits-Typen. Und es ist eine Einladung, diese in der Kindheit erworbenen Ueberlebensstrategien zugunsten des Wesenskerns, der darunter schlummert, zu erweitern und loszulassen.

Es hat sich in kurzer Zeit sowohl für Laien wie Fachpersonen (z.B. in Therapie, Unternehmensberatung, Medizin etc..) als wirksames und sehr tiefreichendes Instrument der Entwicklung und Transformation der Persönlichkeit erwiesen.
Das Seminar dient dazu, das Enneagramm und die neun Typen der Persönlichkeit lebendig – d.h. anhand der Teilnehmenden - kennenzulernen und zu erarbeiten. Damit die drei Tage dafür optimal und erlebnis- orientiert genutzt werden können, wird die vorgängige Lektüre eines Einführungsbuches (s. unten) vorausgesetzt.


Diese seelisch orientierte Bewusstseinsarbeit eignet sich sehr gut als ergänzende Veranstaltung im Schulungsprogramm «Spirituellen Medialität» von Linda Roethlisberger.

  • Datum: Donnerstag /Freitag 21./22. Februar 2002 9 – 19 Uhr // Sonntag 24. Februar 2002 9– 17 Uhr
  • Kosten: Fr. 490.- (bei Anmeldung bis 15. Januar Fr. 450.-)
  • Leitung: Samuel Jakob, Dr.phil., (Coaching, Supervision, Beratung und Therapie)
    Seit 1989 Aufbau der Enneagrammarbeit in der Schweiz, Ausbildung in Transpersonaler Therapie (Hoffman-Quadrinity Process) und Biosynthese. Schulungsleiter und Berater in der evang.-ref. Landeskirche des Kantons Zürich.
    Margrit Werwinski, Lehrerin / Heilpädagogin
    Dipl. Polarity-Therapeutin (Energie- und Körperarbeit) Master Practioner NLP (Gesprächsbegleitung), seit 1995 Arbeit mit dem Enneagramm.
  • Literatur Gündel: Das Enneagramm (Heyne)
    Baron/Wagele: Das Enneagramm, leicht gemacht (Knaur, am besten zusätzlich)
    Rohr/Ebert: Das Enneagramm, die 9 Gesichter der Seele (Claudius)
    Palmer: Das Enneagramm in Liebe und Arbeit (Knaur, bereits zieml. anspruchsvoll)

Organisation TRILOGOS: Margrit Werwinski, Erlenbach (Tel. 01 910 87 44)

Anmeldung an: Samuel Jakob, Halden 132, 5728 Gontenschwil
Tel. 062 773 13 31 (P) 01 258 92 74 (G)
e-mail: samuel.jakob@bluewin.ch


Die Angemeldeten erhalten nach dem 15. Januar eine Kursbestätigung und nähere Angaben.
Es ist vorgesehen, nach dem Einführungsseminar eine Vertiefungsgruppe (14-tägl.Treffen im TRILOGOS) anzubieten.


Hinweise: vom 22.-26. April findet im Haus der Stille und Besinnung in Kappel a.A. ein ähnliches Angebot statt


TRILOGOS Club

Die Ecke des Club Präsidenten

Zum Tod von Joerg Rehberg


Am 23. Dezember 2001 hat Prof. Dr. jur. Joerg Rehberg im Alter von 70 Jahren seine Reise in die andere Welt angetreten. Auf Wunsch des Verstorbenen hat die Trauerfeier im engeren Familien- und Freundeskreis stattgefunden. Eine Gedenkfeier am ersten Schultag im Januar war unser Jahresbeginn im TRILOGOS.


Zurück bleibt für den TRILOGOS Clubvorstand und seine Clubmitglieder sowie für viele Interessierte, Studenten und Studentinnen der TRILOGOS Schule die Erinnerung an einen warmherzigen, offenen, immer hilfsbereiten Clubpräsidenten. Er übte mit seiner guten Ausstrahlung und seinem bescheidenen Wesen einen guten Einfluss auf unser ganzes TRILOGOS Team aus. Was wir an ihm besonders geschätzt haben ist der tief empfundene Respekt vor dem einzelnen Individuum.

Joerg Rehberg war nicht nur erster Präsident von unserem TRILOGOS Club (am 13. Juni 1997 von mir gegründet), Gründungsmitglied der TRILOGOS GmbH am 11. Mai 1999 und Verwaltungsratsmitglied. Er war stets ein treuer Freund von mir, der jederzeit mit Rat und Tat beistand. Dafür bin ich sehr dankbar.


Am 27.7.1931 kam Joerg Rehberg als Sohn eines Musikers in Deutschland auf die Welt. Er schloss die Schule für soziale Arbeit in Zürich ab und arbeitete anschliessend auf dem kantonalen Jugendamt. Auf dem zweiten Bildungsweg studierte er Rechtswissenschaften. Später wurde er Bezirksanwalt in Bülach. Einer weiteren Öffentlichkeit bekannt wurde er im Februar 1969 als Untersuchungsrichter des Attentats auf eine El-Al-Maschine auf dem Flughafen Kloten. Die Universität Zürich berief ihn zum Assistenzprofessor für Strafrecht, Strafprozessrecht und strafrechtliche Hilfswissenschaften einschliesslich Kriminologie. Er wurde ordentlicher Professor und blieb es bis zu seiner Emeritierung im Wintersemester 1998.


Wir alle werden Joerg Rehberg mit «seiner Fliege» und seiner sanften Stimme, die ab und zu innehielt, wie um nachzudenken, in bester Erinnerung behalten. Gerne denke ich an unser jährliches Forum zurück, das er im Herbst 2000 mit seinen philosophischen Impulsen eröffnete und sagte: «Vieles deutet darauf hin, dass man spirituelle Weltsichten in absehbarer Zeit nicht mehr als Ideen weltfremder Esoteriker abtun können wird, sondern sie auch nach dem Urteil der Naturwissenschaft ernst nehmen muss». Wer sucht, wird finden – wer sich bewegt, bewegt etwas. Joerg Rehberg hat bei uns im TRILOGOS vieles in Bewegung gebracht – Joerg, du fehlst uns.

 


Die letzte Note des Largo


Unberührt von Menschenhand,
natürliche Harmonie – alles ist eins.
Verbunden die Erde, das Wasser, das Feuer und die Luft,
der Äther – voll von Klängen des ewigen Lebens.


Das Leben und seine Kraft, die unseren Willen
in Einklang mit dem höheren Willen bringt.
Dank dieses Wissens sich immer wieder Schattiges in Sonniges transformiert
– bis zu unbegrenzten Ufern – im Spiegelbild der eigenen Insel.


Die Insel Deines Einklangs – Deiner Zufriedenheit – in Dir liegt sie.
Sie gilt es zu suchen und zu finden im irdischen Sein –
Deine Insel, verbunden mit anderen – umspült von ewig fliessendem Wasser,
beschienen vom Lichte aller Sonnen und Monde, durchströmt
von der
ewigen Kraft der Liebe.


Allen Glanz überstrahlende Dunkelheit – das Paradies liegt in Dir, und
– in das bist Du jetzt wieder heim gekehrt.


Linda Vera

 

Küsnacht, im Januar 2002

im Namen des Clubvorstandes und VR der GmbH, Linda Roethlisberger


 

Küsnacht, Ende November 2001

Liebe TRILOGOS Club-Mitglieder


Ein weiteres Jahr mit vielen bereichernden Seminaren, Kursen, Übungsabenden und Vorträgen des TRILOGOS Club und der TRILOGOS Schule geht zur Neige. Veränderungen sind überall, im Innen und im Aussen spürbar, wo Wachstum und Entwicklung stattfindet. Es bleibt die Lebendigkeit erhalten, neue Ideen werden kreiert und auch im TRILOGOS Club ins Tun umgesetzt.
Die TRILOGOS Schule plant fürs kommende Jahr Veranstaltungen in verschiedenen Regionen im In- und Ausland. Ein erster solcher Anlass (medialer Übungsabend mit Vortrag), fand am 29. Oktober in Bern statt und war ein voller Erfolg.

Weitere folgen am 3. und 4. April 2002 in München in der psychologischen Buchhandlung.


Nach wie vor haben Sie als Clubmitglied die Möglichkeit

- zu reduzierten Preisen von diversen Medialen Übungsgruppen und ergänzenden Veranstaltungen zu profitieren
- bei freiem Eintritt die Vorträge der TRILOGOS Studenten zu besuchen
- und im «Raum der Begegnung» in Küsnacht/Zürich sowie auf unserer Homepage www.trilogos.ch unter der Rubrik «Club:ELEMENTI/Leserbriefe» Ihre Werbung zu platzieren.

Wir freuen uns, wenn Sie die TRILOGOS Schule mit Ihrem Clubbeitrag von Fr. 60.- weiterhin oder neu (auch als Passivmitglied) begleiten.
Mit den besten Wünschen für ein glückliches 2002 verbleibt herzlichst

Der TRILOGOS Club Vorstand

Verena Fehr

Sind Sie auch schon TRILOGOS Clubmitglied? Wir freuen uns auf Sie ...


TRILOGOS Leserbriefe

Ein Blick in die geistige Welt – Erlebnisabend im November 2001 mit Linda Roethlisberger und einer Studentin in Ausbildungin der psychologischen Buchhandlung in München

Ein Bericht von Margaretha Stephan, München

Es war einer jener stürmischen und naßkalten Novembertage. Der Wind peitschte den Regen quer durch die Strassen. Kein Schirm konnte vor der kalten Nässe schützen. Eigentlich ein Wetter, bei dem man keinen Hund vor die Tür jagt und auch selbst am liebsten zuhause bleibt. Aber Linda Roethlisberger aus der Schweiz hatte einen Erlebnisabend in München angekündigt und das wollte ich mir nicht entgehen lassen. So saß ich denn mit nassen Hosen und aufgeweichten Schuhen in der Psychologischen Fachbuchhandlung im Münchner Stadtteil Schwabing. Mit mir noch circa 50 andere interessierte Menschen. Linda Roethlisberger versprach gleich bei ihrer Begrüßung, dass wir unsere nassen Füsse bald vergessen würden und so war es dann auch.


Auf eine faszinierend einfache und bodenständige Weise bietet die Schweizerin, die als Mental-Medium arbeitet und in Küsnacht bei Zürich das «TRILOGOS-Institut für Persönlichkeits- und Bewusstseinsschulung» gegründet hat, einen Einblick in ihr Wirken und Schaffen: Ihr geht es darum, die Geistige Welt, deren Gesetze, ihr Erleben und Erfahren fernab von Glaskugeln und esoterischen Kulten in einen real erfahrbaren und wissenschaftlich fundierten Rahmen zu stellen.
Ihre grundsätzliche Botschaft lautet: «Medialität ist eine natürliche Veranlagung und steckt in jedem von uns». Das elektrisiert und macht neugierig. Heisst es doch, dass wir alle diesen «Sinnlichen Draht zur geistigen Welt» besitzen. (So übrigens auch der Titel ihres ersten Buches.) Wir alle besitzen die Fähigkeit zur Intuition, zum Hellfühlen, -riechen, -wissen, zum Hellsehen oder - hören. Nur bei den meisten von uns sind diese Begabungen verschüttet, liegen brach, weil wir sie einfach nicht trainieren. Man kann sich das Ganze wie ein Radiogerät vorstellen: Das Gerät ist da und die Funkwellen sind da. Nur um empfangen zu können, müssen wir einschalten und den richtigen Sender einstellen. Diese Fähigkeiten können wir trainieren und Linda Roethlisberger bietet in ihrem ausgefeilten Schulungsprogramm die Möglichkeit zum Erlernen der Symbolsprache auf drei verschiedenen Bewusstseinsebenen dazu.


Wie muss man sich das vorstellen? Linda Roethlisberger empfiehlt uns eine kleine Übung: Wir schliessen die Augen und warten geduldig, ob sich ein Bild vor unserem inneren Auge zeigt, ein Haus. Mir fällt sofort ein Haus ein. Es ist ziegelrot angestrichen, hat weisse Fensterläden und steht auf einer saftig-grünen Wiese mit gelben Blumen. Ein schönes, ein heimeliges Bild, was da vor meinem inneren Auge entsteht. Es macht warm ums Herz. Am liebsten möchte ich gleich hingehen, die Tür aufmachen und in diesem Haus leben. Doch dann ein ernüchternder Gedanke: Das ist doch das Haus, was ich heute vormittag bei einem Besuch in einem schwedischen Möbelhaus auf einem Plakat gesehen habe. Ich bin enttäuscht. So banal ist das? Linda Roethlisberger sieht das anders: Es gibt einen Grund, warum mir gerade dieses Haus im wahrsten Sinne des Wortes «eingefallen» ist. Habe ich nicht schon viele Häuser gesehen? Und nun gerade dieses. Es wird einen Grund haben, den wir bei näherer Betrachtung mit meinem Leben, meinen Vorstellungen, meinen Wünschen und Zielen sicher in einen Zusammenhang bringen könnten. Es gibt keine Zufälle. Was zufällt, hat einen Sinn. Wir können die Verbindung zur geistigen Welt und unsere mentalen Fähigkeiten nutzen, um unser Leben in der Einheit Seele-Geist-Körper in eine Balance zu bringen, um auf allen Ebenen gesund zu werden und zu bleiben. Um unser Alltagsleben bewußter und gelassener zu bewältigen und eine Empfindung dafür zu bekommen, was unsere Aufgaben in diesem Leben sind.
Linda Roethlisberger, die – wie sie erzählt - schon als Kind hellsichtig war und zwölf Jahre im normalen Schuldienst als Lehrerin gearbeit hat, erklärt uns, dass es viele Helfer gibt in der geistigen Welt gibt, die nur darauf warten, dass sie für uns in Aktion treten können. Eine wunderbare und beruhigende Vorstellung.
Und der Erlebnisabend geht weiter: Wir schliessen die Augen und warten, ob sich eine Blume zeigt. Können wir sie sehen, riechen, fühlen? Ja, sofort sehe ich eine Sonnenblume und erfreue mich an ihr. Nun der zweite Schritt: Können wir spüren, welche Blume sich unser Nachbar zur Rechten ausgesucht hat? Ich schwanke zwischen roter Rose und blauer Lilie. Natürlich bin ich gespannt, ob es funktioniert hat? Nein, meine Nachbarin hatte auch eine Sonnenblume. Aber dafür hatte meine Nachbarin zur Linken eine Rose vor ihrem geistigen Auge. Na ja, so ganz hat es nicht geklappt, aber die Übungen machen Spaß und wir alle sind jetzt belebt und mit Feuereifer bei der Sache. Die nassen Füsse sind schon fast trocken und eigentlich sowieso vergessen.


Linda Roethlisberger hat noch eine Überraschung für uns parat: Sie hat eine ihrer Studentinnen mitgebracht, die uns eine Demonstration ihrer medialen Fähigkeiten geben wird: Mariann, so heißt die bescheiden wirkende Schweizerin, die die ganze Zeit still dabeigesessen hatte, steht auf und spricht eine der Zuhörerinnen an. Natürlich wurde vorher gefragt, ob alle damit einverstanden sind, dass man eventuell etwas persönliches über sich erfährt. Natürlich sind wir alle einverstanden, wir sind ja so neugierig. Mariann also beginnt mit einer Demonstration der «psychischen Medialität» und beschreibt die Wohnung dieser Frau, den Fußboden, die Küche, die Farbe der Möbel und in welchem Stockwerk sie wohnt. Die Angesprochene bejaht alles, bis auf das Stockwerk. Mariann hatte sie nach oben verfrachtet, sie aber wohnt im 1. Stock, möchte jedoch höher hinaus. Wir sind verblüfft, angesichts der Treffsicherheit. Und das mit dem Stockwerk deutet nur darauf hin, dass der Wunsch schon eine Realität in der geistigen Welt manifestiert hat.
Mariann wählt weitere Personen aus, leider nicht mich. Ich bin enttäuscht, hätte ich doch auch so gerne etwas über mich erfahren. Aber es ist auch spannend zuzuhören. Und zu unserer großen Überraschung ist die Treffsicherheit sehr hoch.
Nur bei der letzten Person, da scheint es nicht gelungen zu sein. Anlässliche der Demonstration der «Spirituellen Medialität» beschreibt Mariann sehr detailliert einen Mann, mit dem die Angesprochene nichts anfangen kann. Dafür aber eine andere Dame aus dem Auditorium. Sie erzählt, dass verblüffend genau ihr Schwiegervater beschrieben wurde.


Ja, erklärt Linda Roethlisberger, die sich über den Erfolg ihrer Studentin ehrlich freut. «Die geistige Welt irrt sich nie». Nur wir hier auf der Erde, wir haben so unsere Irrungen und Wirrungen. Aber es beseelt und gibt ein gutes Gefühl, sich mit den Dingen hinter den Dingen zu beschäftigen. Dies war sicher nicht mein letztes Mal. Wie viel angenehmer und reicher könnte unser Leben verlaufen, wenn wir unsere innere Stimme hören und ihr vertrauen könnten? Welche reiche Welt eröffnet sich da neben unserer realen. Welche wunderbaren Erlebnisse warten da noch auf uns? So könnte das ganze Leben eine Erlebnis- und Entdeckungsreise werden...
Ich mache mich auf den Heimweg.

Der Regen hat aufgehört.

 


Morgenstimmung auf der Villaine

Foto von Dina Pleich-Hlodovsky

 


Zwischenmenschliche Beziehung ARZT – PATIENT
Ein Bericht von Tönet Töndury, Zollikon/ZH

Kürzlich war an der Television zu sehen, wie ein Chirurg in den USA einer Frau in der Schweiz die Gallenblase entfernte. Der Chirurg sass in den USA vor einem Bildschirm und steuerte den Roboter in der Schweiz, der den Eingriff ausführte. Der gelungene Eingriff über diese Distanz von vielen Tausend Kilometern wurde als Erfolg gefeiert - als technischer Erfolg. Das Zwischenmenschliche blieb auf der (langen) Strecke. Es war der Versuch einer Instrumentalisierung der Patientin zum seelenlosen Versuchsobjekt und des Chirurgen zum Elektrotechniker und Manipulator.


Jede Krankheit, auch ein Gallenstein, hat ihre seelische Komponente. Jeder Patient erwartet - bewusst oder unbewusst - die Aufmerksamkeit des Arztes, sein Eingehen auf den Menschen als Ganzes, seine Mitmenschlichkeit. Jeder sucht sich deshalb seinen Arzt, der ihm angenehm und sympathisch ist und dem er sein Vertrauen schenken kann. Man fühlt ein Missbehagen, wenn die <Chemie> nicht stimmt, die Behandlung bleibt unbefriedigend. Gemäss streng wissenschaftlichen Kriterien darf diese Sorte von <Chemie> auf den Heilungsverlauf keinen Einfluss haben: Der Arzt als Plazebo! Als Plazebo zu wirken, die Heilung herbeizuführen ohne Medikamente, ohne Messer, nur durch die zwischenmenschliche Beziehung - das ist Heilkunst. Das Ausstellen von Rezepten und das Ausführen von Operationen verlangen viel mentales Wissen und technische Geschicklichkeit, die nicht zu unterschätzen sind. Aber erst alle drei zusammen: Mitmenschlichkeit, Wissen und Geschicklichkeit machen die ärztliche Kunst aus.

Leider wird die Mitmenschlichkeit in Aus- und Fortbildung nicht gefördert, das Studium heisst ja auch <Medizin>Studium und nicht <Arzt>Studium. Aber auch Mediziner wirken in erster Linie über ihre eigene Persönlichkeit und sind deshalb aufgefordert, an sich selber zu arbeiten, sich zu Ärzten zu entwickeln, Kompetenz in der Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen zu erwerben.


Gedanken
von Marianne Hauser Haupt, Bern


Gehe ich zuweit mit der Behauptung, dass ich erst zum Menschen werde in der Auseinandersetzung mit anderen Menschen? Womöglich ist diese Behauptung etwas gefährlich, aber ich wage es trotzdem, einige Gedankenfäden weiter zu spinnen.

Beziehungen zu Menschen, wie auch immer deren Natur ist, sind für mich Referenzpunkte. Ich begegne der Nächsten und dem Nächsten immer in Bezug auf mich selber, auf den Punkt an dem ich gerade stehe in meiner Entwicklung. Mein Vis-à-vis gibt mir mannigfaltige Rückmeldungen verbaler und non-verbaler Art. Wichtig ist für mich, dass ich mein Sensorium so schärfe, dass ich diese Botschaften verstehen kann und sie eben in Referenz zu mir, zu meinen eigenen Gedanken setzen kann. Diese Einsicht hat mich gelehrt – unter Schmerzen oft – dass jede Herausforderung, in der ganzen Palette von positiv zu negativ, gleichsam bedeutsam für mich und meine Entwicklung ist. Sie hat mich auch gelehrt, mich vom stark eingeprägten System des dauernden Bewertens weg zu bewegen.

Was heisst denn eine gute Erfahrung, was eine schlechte auf der Zeitachse angesehen? Kann ich «gut», nicht schnell auch ins Gegenteil umkehren? Kann sich eine schmerzhafte Erfahrung langfristig nicht ins Positive wenden? Ich glaube, wir alle haben diese Erfahrung gemacht. Sie hat mich Vorsicht gelehrt im Bewerten, vielleicht auch Gelassenheit. Sie hat mich aber auch gelehrt, über mich zu schmunzeln, wenn ich wieder in alte Denkschemata zu fallen drohe.
Menschen sind für die grösste Herausforderung im Leben. Beziehungen zu ihnen sind meine Nahrung und mein grösster Schatz. Wenn ich aufmerksam bin, führen sie mich immer näher an meine Essenz. Das macht das Leben so ungeheuer spannend und lustvoll.


Zwischenmenschliche Beziehung in der Partnerschaft
von Verena Fehr, Feldmeilen/ZH


In einer langjährigen partnerschaftlichen Beziehung lebend, denke ich, dass dies nicht ohne stete Bewusstseinsarbeit möglich gewesen ist. Weil ich von meinem Partner immer wieder den Spiegel vorgehalten bekam, entschloss ich mich, diese Beziehungsarbeit nicht nur mit mühsamen Kämpfen sondern auch mit Freuden zu erledigen. Mich, meine Einstellungen, oder auch Situationen zu verändern und mich dabei gut zu fühlen, um diese meine positiven Energien an mein Umfeld abzugeben, war ja schliesslich eines meiner Ziele.
So besteht meine mir gestellte Aufgabe in der Partnerschaft darin: Meinem Partner zuzuhören, Ich-Botschaften mit klaren Bedürfnisaussagen zu formulieren, keine Ratschläge zu erteilen, ohne ich werde darum gebeten, meinen Partner ziehen zu lassen, wenn er dies für richtig hält und ihm vertrauen, dass er seine Probleme selbst lösen kann. Dieses Loslassen, ermöglicht mir, zurückzulehnen, mich auf mich selbst zu besinnen, und meine Energien für Dinge zu verwenden, die mir Freude bereiten, und die meinem sozialen Umfeld ebenfalls zugute kommen.
Um diesen Weg zu gehen, der immer wieder mit Steinen, kleineren und grösseren bestückt ist, und die mich die ganze Palette der Emotionen durchleben lassen, bediene ich mich der verschiedensten Hilfen, und zwar für alle meine Körper, den physischen, emotionalen, mentalen und den spirituellen.


Nachdem ich mir auf der psychologischen Ebene vieles erarbeitet hatte, öffnete sich meine Seele für die Spiritualität. Ich nehme mir täglich Zeit zum Meditieren, bitte dabei um das Stärken meines Vertrauens in eine höhere Macht, die nur das geschehen lässt, was für mich not-wendig ist. In Liebe, Demut und Dankbarkeit möchte ich meinem Partner und mir selbst die Freiheit lassen, unsere Leben nach den eigenen Wünschen zu gestalten. Gelingt mir die vertrauensvolle Haltung, mich als einen Teil vom göttlichen Ganzen zu erleben, sind mein Geist und meine Seele frei und voller Gelassenheit. Die Partnerschaft bewegt sich naturgemäss wie Ebbe und Flut.


Irren ist menschlich

Ein Bericht von Robert Pleich, München

«Ich glaube nur, was ich sehe!» wurde vor dem Siegeszug der Medien oft behauptet. Wegen der heutzutage immer schneller wachsenden Möglichkeiten der Täuschung und Illusion vertraut man dem Sehen nicht mehr so sehr. Trotzdem wird dem Gesehenen immer noch ein deutlich höherer Stellenwert eingeräumt, als anderen Sinnen. Hier ein wohl vielen bekanntes Beispiel: Im Bild 1 ist das berühmte «Marsgesicht» abgebildet.

Dieses Bild hat vor Jahren eine Fülle von mehr oder weniger plausiblen Vermutungen ausgelöst. Eine Manipulation ist einigermaßen unwahrscheinlich, da es ein offizielles Mars-Satellitenbild der NASA ist. Wie kommt also ein so deutlich erkennbares Gesicht auf den Mars ?

Dazu zwei Informationen:

  • Jeder Mensch hat einen (inzwischen genau beschriebenen) Gehirnteil, der nur dafür zuständig ist, Gesichter zu erkennen. Das ermöglicht uns, die absonderlichsten Gesichter in Wolken, Mauerstrukturen, Stoffmustern, wie auch den «Mann im Mond» sehr schnell zu sehen.
  • Die im Bild 1 gezeigte Erhebung ist eine von Menschen ausgewählte Bergformation unter Hunderten, die ähnlich aussehen.
    Was würde man auf der Erde tun, wenn man quasi aus den Augenwinkeln etwas Absonderliches gesehen hat ? Man schaut noch mal genau hin ! Genau das wurde mit Hilfe späterer Marssonden gemacht. Dieser schärfere Blick auf das Marsgesicht enthüllt das folgende Bild 2.



Natürlich kann man mit ein bißchen Fantasie immer noch ein Gesicht erkennen (auch verkehrt herum), aber zwingend ist das bei weitem nicht mehr.
Also wieder kein Beweis Außerirdischer ?
Aber ich kann mich ja irren ...
Für Fragen und Anregungen bin ich unter r_pleich@t-online.de kontaktierbar.

 


Tunesienreise mit dem TRILOGOS im Herbst 2001


Die Seele auf zeitloser Reise

ein Bericht von Rolf Hugi, Neuenegg/BE


Die Wüste sei ein Gebiet auf Erden, das trocken, pflanzenlos und öde ist, weiss Wahrigs Wörterbuch zu berichten. Die Wüste? Wie entstand wohl diese Sprachregelung, einen so wertenden Begriff für das zu verwenden, was ich in Südtunesien kennen lernen durfte. Das arabische Wort klingt da viel sanfter - Sahara – fein und zart, ganz und gar weiblich. Dies nimmt auf, was auch ich als Erfahrung erleben durfte.


Eine Dünenlandschaft von zauberhafter Weichheit verleiht uns für mehrere Tage eine grenzenlose Geborgenheit. Waren wir vor unserer Reise noch zweifelnd, ob wir trotz der prekären Weltlage diese Reise überhaupt erst antreten wollten, so kehrte sich rasch die Sicht – Ruhe und Geborgenheit waren unsere ständigen Begleiter. Das ganze Team aus Kamelführern, Koch und Chef machten lebendig, was die Sahara an sich ausstrahlte – zeitlose Ruhe, Geborgenheit, mit einer arabischen Brise Fröhlichkeit.

 

Das tägliche Unterwegs-sein wurde in diesem Rahmen zur Meditation – zur Reise der Seele. Manchmal waren die sanften Rhythmen des Kamelganges das Mass der äusseren Bewegung. Öfters auch bot der ockerfarbene seidenweiche Sand meinen Füssen Grundlage für das zeitlose Auf und Ab durch die Dünenlandschaft. Von zwei oder vier Füssen wurde mein irdisches Wesen fast lautlos durch die Landschaft getragen. Aber, wo war nur das Denken geblieben? Auch es schien die Gelegenheit zu nutzen sich zurückzuziehen. Es wurde derart leise im eigenen Kopf, dass weder Wenden noch Wälzen stattfand. Still war es aussen. Still wurde es innen. Nur noch das Sein machte sich breit und gab meiner Seele, gelöst von Kopf und Körper, diesen zeitlosen Raum. Eine erfahrbare Weite war es, die mich öffnete. Öffnete für den leeren Raum meiner Seele. Ich habe nichts gedacht, ich kann keine Erkenntnisse darüber berichten. So entstand meine erstmalige Erfahrung, wo das Denken über ganz lange Zeit keine Bedeutung mehr hat; es drängt Nichts und es muss auch Nichts diszipliniert werden.

Spannend wurde es für mich abends. Vor dem Einnnachten versammelten wir uns im TRILOGOS Kreis. Linda leitete uns an, in unsere Bilderwelten einzutauchen. Erst da erkannte ich, was mein denkfreier und zeitloser Tag erwirkt hat. Eine Erinnerung aus ganz alter Zeit hat scheinbar das Vertrauen gefunden, sich in meinem Bewusstsein wieder zu melden. Unterstützt wurde dieses Gewahrwerden eines alten Themas durch die präzisen Fragen von Linda. Aber das Thema begegnete mir nicht im Kleid des alten Musters – nein, ich erkannte plötzlich das alte Thema im Gewand höchster Aktualität und Bedeutung. Ein Lebensmuster fand zu mir zurück. Ich nahm es auf, als Teil von mir.

 

Die zeitlose Reise meiner Seele in dieser südtunesischen Zauberwelt wird für mich unvergesslich bleiben.Ich bedanke mich herzlich bei Linda, Françoise, Gerda, Jolanda und ein besonders inniges Habibi den lieben Begleitern für die tiefe Erfahrung.

 


 

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* Medialität im praktischen Alltag

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